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Gerne geben wir Ihnen hier Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Kinderkrippe...

 

Werden die Kinder das ganze Jahr über in die Krippe aufgenommen?


Es gibt eine Warteliste. Durch das Ausfüllen der Voranmeldung werden die Familien auf die Warteliste gesetzt. Sobald ein Platz in der Krippe frei wird, wird dieser wieder neu besetzt. Es können dabei zwischen 2 und 5 Tage gebucht werden. 

Einmal im Jahr (Ende Februar) findet ein Anmeldetag mit Tag der offenen Tür statt. Im Anschluss daran werden die Plätze für das darauffolgende Krippenjahr vergeben. 

Stichtag zur Anmeldung für das kommende Krippenjahr ist immer der 01. März des laufenden Jahres.  

 

Eingewöhnungszeit, was bedeutet das und wie läuft sie ab?


Dauer der Eingewöhnungszeit: Die Eingewöhnungszeit beträgt in der Regel zwei Wochen. In dieser Zeit ist ein Elternteil mit in der Kinderkrippe. Die Ablösung erfolgt  Schrittweise. Im Höchstfall kann sie vier Wochen dauern. Ist ein Kind selbst nach dieser Zeit nicht in der Lage, sich von den Eltern zu trennen und hat es noch keine Bindung zu einer der Erzieherinnen aufgebaut, so ist der Besuch der Kinderkrippe für das Kind zu diesem Zeitpunkt noch zu früh.

Die Eingewöhnungszeit: Eltern vertrauen uns für einen bestimmten Zeitraum ihre Kinder an. Diese zu fördern und zu schützen ist unsere wichtigste Aufgabe. Die Dauer des Krippenbesuches ist für viele Eltern die erste längere Zeit einer Trennung von ihrem Kind. Für alle Beteiligten ist dies deshalb meist eine neue und fremde Situation:
Das Kind muss lernen, sich an die veränderte Situation anzupassen, die Eltern gehen zu lassen, in der Einrichtung heimisch zu werden und sich mit der neuen Umgebung, mit den Bezugspersonen und den anderen Kindern vertraut zu machen.
Gerade das Zusammensein mit den anderen Kindern ist anfangs anstrengend. Die Anwesenheit eines Elternteils (einer Bezugsperson) während der Eingewöhnung ist zwingend notwendig.
Mit Eintritt in die Krippe beginnt der Beziehungsaufbau zwischen Kind und dem pädagogischen Personal. Anfangs halten sich diese bewusst zurück, um das Kind nicht zu bedrängen.
Ansprechpartner für die Eltern sind grundsätzlich beide Erzieherinnen. Eine wird die Eingewöhnung jedoch enger begleiten, da es dem Kind meist leichter fällt, zunächst zu einer Person eine Beziehung aufzubauen. In Absprache wird sich der begleitende Elternteil nach einigen Tagen für kurze Zeit vom Kind verabschieden. Bei diesem ersten Versuch ist es wichtig, dass die Betreuungsperson in Rufnähe bleibt. Reagiert das Kind positiv, wird die Abwesenheit stufenweise verlängert. Dabei bestimmt die aktuelle Situation den jeweils nächsten Schritt der Eingewöhnung, der zuvor mit den Eltern besprochen wird.
Ein guten Zeichen für einen positiven Beziehungsaufbau ist es, wenn sich das Kind von den Erziehern wickeln, füttern und auch trösten lässt. Wenn sich ein Kind nicht von den Eltern trennen kann, ist ein Verlängerung der Eingewöhnungszeit möglich.

 

Wie sieht der Tagesablauf aus?

 

07.00 Uhr Bringzeit
08.30 Uhr Morgenkreis mit anschl. Brotzeit
09.30 Uhr Kernzeit: Freispiel und gezielte Angebote
11.15 Uhr Mittagessen
12.00 Uhr Schlafenszeit bzw. Abholzeit (Gruppe Neureuth)
14.00 Uhr Freispielzeit mit zweiter Brotzeit
14.30 Uhr Abholzeit

 

 

Was sind Rituale? Und warum sind sie so wichtig?


Rituale sind eingeübte Verhaltensabläufe, die sich ohne Veränderung regelmäßig wiederholen. Sie regeln und strukturieren den Tagesablauf, sind Merkhilfen, geben Halt, bieten Orientierung und schaffen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Kinder lieben Rituale und entwickeln sie oft selbst.

Feste Rituale sind bei uns:

- Persönliche Begrüßung und Verabschiedung
Höfliches Grüßen ist uns wichtig. Es drückt gegenseitige Wertschätzung aus und zeigt, dass man sein Gegenüber wahrnimmt und respektiert.

- Morgenkreis
Im Morgenkreis begrüßen wir einander mit einem besonderen Lied und stellen fest, welche Kinder fehlen. Im Anschluss wünschen sich die Kinder verschiedene Lieder, Finger- oder Bewegungsspiele.

- Frühstück und Brotzeit
Das Frühstück und die Brotzeit wird vom pädagogischen Personal vorbereitet. Es gibt Wurst-, Käse-, oder Marmeladenbrote, Joghurt oder Müsli und dazu immer einen frischen Obst- oder Gemüseteller.

- Tischgebet
Bevor wir mit der Mahlzeit beginnen, sprechen wir alle zusammen ein Tischgebet. Es macht deutlich, dass Essen nichts selbstverständliches ist, sondern bewusst zu sich genommen werden sollte.

- Geburtstagsfeier
Zum Geburtstag kann jedes Kind etwas zu Essen von zu Hause mitbringen (z.B. Geburtstagskuchen) An diesem Tag steht es im Mittelpunkt. In der Kinderkrippe singen, feiern und essen wir dann zusammen. Gemeinsam zählen wir, wie alt unser Geburtstagskind geworden ist bevor es die Geburtstagskerzen ausbläst.

Auch Tätigkeiten wie z.B. Hände- oder Gesicht waschen, Teller und Tassen austeilen oder Lätzchen umbinden, werden ritualisiert und bekommen somit eine besondere Bedeutung für den Alltag der Kinder.

 

 

Was ist die Freispielzeit? Was passiert da?

Spielen ist die kindliche Form zu experimentieren, zu üben, zu lernen und Gefühle auszudrücken. Es handelt sich um die elementarste Form des Lernens.
Während der des Freispiels suchen sich die Kinder ihre Spielsachen, Spielsituation und Spielgefährten selbst aus. Dies ermöglicht ihnen, sich selbst zu erfahren und selbständig zu lernen (kann ich z.B. alleine auf die Couch klettern, schaffe ich das Puzzle etc.). Das freie Spiel fördert die eigenständigen Aktivitäten des Kindes.
Gleichzeitig lernen die Kinder beim Freispiel, sich an Gruppenregeln zu halten, zu teilen und Rücksicht zu nehmen, wodurch das Sozialverhalten gefördert wird.
Besonders wichtig ist, dass die Kinder im Freispiel alltägliche Situationen und Umwelteindrücke verarbeiten, z.B. beim Malen oder Spielen mit Puppen. Das pädagogische Personal beobachtet, regt an, fördert und unterstützt dabei die Kinder. Es bietet Orientierungspunkte, Hilfestellung und Zuwendung.