Neues aus der KITA

Coronavirus Informationen für die Eltern

(Staatsministerium 12.August 2020)

Umgang mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen 

Aufgrund des fragilen Infektionsgeschehens und insbesonderezum Schutz der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen gilt im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs seit dem 1. Juli 2020, dass Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit die Kindertageseinrichtungennicht betreten dürfen. Mit dem 1. September erfolgt bei stabilem Infektionsgeschehen – die Rückkehr in den Regelbetrieb. Aus epidemiologischer Sicht ist bei leichten Krankheitssymptomen von Kindern dann ein Ausschluss aus der Kindertagesbetreuungseinrichtung nicht länger erforderlich. Um auch künftig bei einer ungünstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens einen präventiven Ausschluss von Kindern schon bei leichten Krankheitssymptomen zu vermeiden, ist vorgesehen, örtlich begrenzt nach Maßgabe eines Stufenplans zu reagieren. Welche Stufe vorliegt bzw. wie auf welche Gefährdungslage zu reagieren ist, geben die Gesundheitsämter vor.

Es werden folgende Phasen unterschieden:

Stufe 1 Grüne Phase: Regelbetrieb

Stufe 2 Gelbe Phase: Eingeschränkter Betrieb

Stufe 3 Rote Phase: Eingeschränkte Notbetreuung

Anhand dieser Stufen entscheidet sich auch, wie mit Kindern mit leichtenKrankheitssymptomen umgegangen wird:

Wir bitten Sie, Ihr Kind in keinem Fall in die Kindertageseinrichtung zu bringen, wenn das Kind krank ist und z.B. folgende Krankheitszeichen hat: Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals-und Ohrenschmerzen, starken Husten. 

Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten dürfen aus epidemiologischer Sicht in Stufe 1und Stufe 2 die Kindertageseinrichtungen besuchen.

Bei Stufe drei ist die Zahl der Kinder, die die Einrichtung besuchen dürfen, generell zu beschränken. Soweit Kinder im eingeschränktem Notbetrieb die Einrichtung grundsätzlich besuchen dürfen, aber milde Krankheitssymptomen aufweisen, dürfen die Kinder die Einrichtung nur nach einem negativen Corona-Test betreten. Verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kindes während des Besuchs, bitten wir Sie, Ihr Kind möglichst rasch von der Kindertageseinrichtung abzuholen. Sie können Ihr Kind dann wieder in die Kindertageseinrichtung bringen, wenn es wieder in einem guten Allgemeinzustand ist und die Symptome abgeklungen sind, insbesondere Fieberfreiheit besteht. Die Vorlage eines Attestes wird seitens des Familienministeriums nicht gefordert. Uns ist bewusst, dass Sie als Eltern in den letzten Monaten besonders gefordert und belastet waren. Wir möchten uns daher ganz ausdrücklich für Ihre Geduld und Disziplin bedanken

 

 
 

NEWSLETTER der bayrischen Staatregierung vom 21 07.2020

 

Konzept für mögliche Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb ab 1. September / Drei-Stufen-Modell je nach Infektionsgeschehen

Das Infektionsgeschehen in Bayern hat sich in den vergangenen Wochen deutlich verbessert. Die Strategie der Vorsicht und Umsicht mit schrittweisen Öffnungen hat sich bewährt. Gerade die Familien waren durch die Einschränkungen besonders gefordert. Das verdient Anerkennung und Respekt für Eltern und Kinder.

Bayernweit gibt es etwa 9.800 Kindertageseinrichtungen, in denen etwa 590.000 Kinder betreut werden. Sollte das Infektionsgeschehen weiterhin stabil bleiben, will Bayern ab 1. September 2020 zum Regelbetrieb in der Kinderbetreuung zurückkehren. Die Situation kann sich aber weiterhin schnell ändern. Das Konzept zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs sieht deshalb auch Stufen bei Verschlechterung des Infektionsgeschehens vor. Dabei sollen zunächst vorrangig lokale Einschränkungen greifen, um die Einschränkungen für Familien möglichst gering zu halten bei bestmöglichem Infektionsschutz.

Alle Entscheidungen werden jeweils aktuell unter Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens getroffen. Das Drei-Stufen-Modell für die Kindertagesbetreuung in Bayern zum neuen Kindergartenjahr ab 1. September 2020 sieht vor:

• Stufe 1: Regelbetrieb bei stabilem Infektionsgeschehen

Die Kinder sollen mit möglichst wenig Einschränkungen die Kindertageseinrichtung beziehungsweise Kindertagespflegestelle besuchen können. Im Regelbetrieb müssen die Einrichtungen weiterhin ein Schutz- und Hygienekonzept einhalten, das sich an dem Rahmen-Hygieneplan Corona des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) orientiert. Dieser Rahmen-Hygieneplan für die Kindertageseinrichtungen wird aktuell überarbeitet und soll noch vor den bayerischen Sommerferien veröffentlicht werden. Ziel ist es, dass die Träger ihr Schutz- und Hygienekonzept vor Ort entsprechend der Personalausstattung, der Anzahl und der Größe der Räume sowie der Anzahl und des Alters der Kinder noch individueller ausgestalten können. Das schafft Flexibilität vor Ort. Zudem sollen offene Betreuungskonzepte wieder zugelassen werden. Im Hinblick auf die üblichen Erkältungswellen ab Herbst sollen Kinder trotz leichten Schnupfens ihre Kindertageseinrichtung besuchen dürfen, wenn sie im Übrigen gesund sind. Das LGL erarbeitet dafür gemeinsam mit Kinderärztinnen und Kinderärzten einen leicht verständlichen Leitfaden für die Kita-Praxis, der die Erzieherinnen und Erzieher bei der Einschätzung von Krankheitssymptomen bei Kindern unterstützen soll.

• Stufe 2: Eingeschränkter Betrieb bei verschlechtertem Infektionsgeschehen

Um auf steigende Corona-Zahlen zu reagieren und eine Verbreitung des Virus zu verlangsamen, sollen Einschränkungen vorrangig lokal beziehungsweise regional begrenzt erfolgen. Zudem soll möglichst ein eingeschränkter Betrieb mit reduzierten Gruppengrößen möglich bleiben, dessen Rahmen die Träger ausgestalten können. Flexibilität vor Ort soll vermeiden, dass einzelne Kinder über einen langen Zeitraum überhaupt keine Förderung und Bildung in der Betreuung in Anspruch nehmen können. Schließungen von Kindertageseinrichtungen bleiben das letzte Mittel und werden auf das infektionsschutzmäßig unbedingt nötige Mindestmaß begrenzt. Die Entscheidung über eine Reduzierung von Gruppengrößen und die anzubietende Notbetreuung trifft bei lokal begrenzten Ausbrüchen des Coronavirus das jeweils zuständige Gesundheitsamt, bei Bedarf in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt. Die individuelle Ausgestaltung der Betreuung erfolgt dann vor Ort von den Trägern in Abstimmung mit den Eltern, insbesondere dem Elternbeirat. So könnten die Kinder den Betreuungspersonen etwa in kleinen Gruppen fest zugeordnet werden oder die Betreuungszeiten der Kinder angepasst werden, etwa in Schichtmodellen.

• Stufe 3: Eingeschränkte Notbetreuung bei starker Verschlechterung des Infektionsgeschehens

Wenn das Infektionsgeschehen sich stark verschlechtert, muss eine Notbetreuung in einer Art „Baukastensystem“ in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen angeboten werden. Auch hier erfolgt die Entscheidung, welche Gruppen in der Notbetreuung betreut werden, bei lokal begrenzten Ausbrüchen auf örtlicher Ebene nach einer vorgegebenen Priorisierung (z.B. Kinder mit Eltern in kritischer Infrastruktur) durch das Gesundheitsamt, bei Bedarf in Abstimmung mit dem örtlichen Jugendamt. Sollte eine Einschränkung des Betriebs der Kindertagesbetreuung notwendig werden, sollen auch wieder Eltern-Betreuungsgruppen möglich sein, in denen mehrere Familien sich gegenseitig bei der privaten Betreuung der Kinder unterstützen können.

 

 

 

 

Elternbrief vom 04.06.2020

 

Liebe Eltern,

endlich haben wir den neuen Newsletter (NL 344) der Regierung bekommen. Dieser enthält die lang ersehnten Lockerungen für die Kinderkrippe. Der Newsletter besagt: “... dass in reinen Kinderkrippen wieder alle Kinder betreut werden können, die bis 15.6.20 mindestens zwei Jahre alt sind.“ Die Kinder, die bereits in der Notgruppe betreut werden, dürfen diese ebenfalls weiterhin besuchen. Für alle jüngeren Kinder bedeutet dies, dass sie weiterhin zu Hause betreut werden müssen. Wann diese ebenfalls wieder die Kita besuchen dürfen, ist derzeit noch nicht bekannt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Trotz der Alterseinschränkung bedeutet die Neuerung einen deutlichen Anstieg der Kinderzahlen.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie weiterhin beim Bringen und Abholen auf den nötigen Mindestabstand achten. Wo dieser nicht eingehalten werden kann oder eine direkte Begegnung mit dem Betreuungspersonal nicht zu vermeiden ist, z.B. bei der Übergabe der Kinder, muss ein Mund – Nasen- Schutz getragen werden.

In den Garderoben ist die räumliche Situation sehr beengt, dort dürfen sich deshalb maximal zwei Familien gleichzeitig aufhalten. Bedenken Sie dies beim Bringen und Abholen, da es hier zu Wartezeiten für Sie kommen kann.

Bitte klingeln Sie bei Ankunft in der Krippe an der Türe und warten Sie, bis Sie hineingelassen werden. Achten Sie ggf. auch beim Warten vor der Türe auf den nötigen Sicherheitsabstand.

Bitte machen Sie sich bewusst, dass die vergangenen Wochen auch für Ihre Kinder eine große und auch emotionale Belastung dargestellt haben. Dies kann sich jetzt insbesondere in der Übergabesituation zeigen (Klammern, Weinen...).  Erinnern Sie sich deshalb an die Phase der Eingewöhnung, in der am Ende eine schnelle Verabschiedung vom Kind hilfreich gewesen ist. Dies ist auch in der jetzigen Situation so. Durch das Ritual einer schnellen Verabschiedung findet Ihr Kind leichter in den gewohnten KITA-Alltag zurück.

Die Krippenkinder werden in ihren bestehenden Gruppen betreut. Arbeiten nach dem offenen Konzept ist in den Gruppen und auch im Garten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zulässig.

 

Weiterhin gilt für alle Kinder, die

  • Krankheitssymptome aufweisen,
  • in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. in den letzten 14 Tagen gestanden haben (auch ohne Krankheitssymptome),
  • sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet beim Robert Koch-Institut),
  • dürfen die Einrichtung nicht besuchen.  Treten während der regulären Betreuungszeit Krankheitssymptome auf, werden die Erziehungsberechtigten umgehend benachrichtigt. Das betreffende Kind muss zeitnah abgeholt werden.

Bitte geben Sie uns bis Mittwoch den 10.06.2020 Rückmeldung, ob Ihr Kind die Einrichtung (wenn die geplante Erweiterung in Kraft tritt) besucht. Familien die sich diesbezüglich bereits bei uns gemeldet haben, müssen sich nicht nochmal melden. Rückmeldung bitte an: Eva Schwarzer Tel. 0151 105 33 205 oder Tina Weber Tel. 0170 385 42 34.                                                                                                             

 

Tina Weber im Namen des gesamten Teams